OPEL AMPERA-E: Ladeprobleme? Darum nur EINPHASIGES laden im Ampera E

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    • OPEL AMPERA-E: Ladeprobleme? Darum nur EINPHASIGES laden im Ampera E

      www.speedheads.de schrieb:


      Einphasiges Laden: Wirklich ein Nachteil? Das sagt Opel!
      An Bord des Opel Ampera-e befindet sich eine Batterie mit einer immensen Kapazität von 60 Kilowattstunden (kWh), welche die große Reichweite ermöglicht. Selbstverständlich lässt sich der Ampera-e über eine Schnellladestation innerhalb kürzester Zeit per Gleichstrom „auftanken“. Zu Hause erfolgt das Aufladen allerdings nur einphasig, das heißt, mit einer Wallbox bekommt der Nutzer in Deutschland 4,6 kW Ladeleistung, in Frankreich bis zu 7,4 kW. Die normale Schuko-Steckdose, auch Haushaltssteckdose genannt, schafft bei entsprechender Absicherung bis zu 3,7 kW. Ohne vorherige Überprüfung sind an der Schuko-Steckdose lediglich 2,3 kW möglich.
      Die Folge: Der große 60 kWh-Akku des Opel Ampera-e lässt sich zu Hause ergo nicht über Nacht vollladen. Der Besitzer eines Ampera-e müsste gegebenenfalls für mehr Geld am CCS (Combined Charging System - kann mit seinem standardisierten Steckersystem Gleichstrom- als auch Wechselstromladeverfahren realisieren) nachfassen, statt den günstigen Nachtstrom nutzen zu können. Wer auf dem Land wohnt und sich grundsätzlich für ein Elektroauto interessiert, dürfte viel fahren. Deutlich schnellere Ladezeiten an der heimischen Steckdose bietet das dreiphasige Laden, wie es zum Beispiel der elektrische Kleinwagen Renault Zoe ermöglicht.
      Opel sieht wie Tesla allerdings die Zukunft im Gleichstromladen unter der Annahme immer weiter wachsender Batteriegrößen. Daher unterstützt der Ampera-e serienmäßig das Tanken von Energie an einer öffentlichen Ladestation mit Gleichstrom. Das bedeutet bei einer Ladeleistung von 50 kW ca. 150 Kilometer Reichweite in nur 30 Minuten. Beim Opel Ampera-e serienmäßig, ist nicht bei allen auf dem Markt erhältlichen Elektroautos die Schnellladung - und damit auch eine große Zeitersparnis - in der Basis enthalten und nur mit einer Aufrüstung sowie einem saftigen Aufpreis verbunden.


      www.speedheads.de schrieb:


      Eine 22 kW-Wechselstrom-Lösung oder dreiphasige stellt aus der Sicht von Opel für den Ladevorgang nicht die ideale Lösung dar, da das Vollladen mit CCS innerhalb der kurzen Zeit nicht möglich ist und der Vorteil zu Hause mit einer in diesem Fall entsprechend teureren Wallbox kaum Nutzen bringt. Auch ein Tesla Model S vertrödelt mehrere Stunden an einer 22 kW-Wechselstrom-Säule, um seine Energiespeicher aufzufüllen.
      Die nächste Schnellladestation lässt sich unterwegs flott über eine Smartphone-App finden. Noch ist das Netz an Schnellladestationen recht weitmaschig. Das wird sich aber bald ändern: Das Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur kündigte bereits an, bis Ende 2017 in Zusammenarbeit mit dem Autobahn-Raststättenbetreiber „Tank & Rast“ 400 solcher Stationen entlang der deutschen Hauptstraßen einzurichten. Darüber hinaus will die Bundesregierung in den kommenden Jahren rund 300 Millionen Euro in die Entwicklung der nötigen Elektro-Infrastruktur investieren. Bis 2020 sollen insgesamt 5.000 Schnelllade- und 10.000 weitere Lademöglichkeiten an prominent gelegenen Tankstellen, an Einkaufs- und Sportzentren, Car-Sharing-Stationen, Bahn- und Flughäfen sowie Messezentren entstehen.
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